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So klingen die Glocken von Scheindorf Die Gottesdienste wurden in einer griechisch-katholischen Holzkirche gehalten. Die gräfliche Herrschaft sorgte auch für einen Seelsorger, der die Neuankömmlinge betreute, der anfangs im Hofe des herrschaftlichen Beamten eine eigene Wohnung bezog. Er betreute die Gläubigen von Scheindorf und Unterhamroth. Im Jahre 1781 wurde die Pfarrei Unterhamroth gegründet und Scheindorf wurde die Filialgemeinde. In den 1850-er Jahren verlangten die Gläubigen aus Scheindorf einen eigenen Pfarrer. Dieser Bitte entsprach der deutschstämmige Bischof Michael Haas und gründete im Jahre 1859 die Pfarrei von Scheindorf. Der erste Pfarrer kam aber erst zwei Jahre später, 1861, nachdem das Pfarrhaus fertig gestellt worden war. Am 8. Juli 1862 wütete in Scheindorf eine ungeheure Feuerbrunst. Diesem Feuerbrand fiel auch das Pfarrhaus samt Nebengebäuden zum Opfer. Die erste Kirche, 1816 gebaut und der Hl. Mutter Anna geweiht, fiel ebenfalls diesen Flammen zum Opfer. Die Glocken schmolzen, der Turm stürzte ein. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Zum Aufbau der Kirche spendete seine königliche Majestät 400 Kronen. Weitere Spender waren Bischof Haas, Graf Ludwig Karolyi und andere. 1871 wurde die Kirche fertiggestellt und am 26. Juli zur Ehre der Heiligen Mutter Anna eingeweiht. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||