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Auf Grund des Friedensvertrages von Trianon gelangte mit dem Sathmargebiet auch Scheindorf zu Rumänien. Am 19. April 1919 (Karsamstag) traf die Vorhut des rumänischen Heeres in der Gemeinde ein. Der Wechsel in der Staatshoheit wirkte sich nicht negativ aus, denn das friedliche Neben- und Miteinander der beiden Nationalitäten war nie ernsthaft gefährdet. Im Gegenteil, das neue Regime war stets bestrebt, das völkische und kulturelle Leben der mitwohnenden Schwaben zu fördern. Der Wiener Schiedsspruch übertrug 1940 Nordsiebenbürgen und das Sathmarer Grenzgebiet Ungarn. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die früheren Verhältnisse an der Westgrenze Rumäniens wieder hergestellt. Scheindorf und das Sathmargebiet gehören wieder zu Rumänien. |