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Alexander Kàrolyi liess die erste Werbung in Oberschwaben im Frühjahr 1712 durchführen. Die Kostenrechnungen der Werber geben Auskunft über die Orte, wo sie sich während ihrer Werbetätigkeit aufhielten. Die wichtigste Kostenrechnung stammt aus dem Jahr 1720 und bezieht sich auf die Zeit vom 15. April (Abreise aus Pest) bis 28. Juni (Ankunft mit den Siedlern in Pest). Der Agent (Werber) gibt stets die Orte an, in denen er Ausgaben machte. So ist bekannt, welche Orte er von Ulm aus im südlichen Teil Württembergs besucht hat: Ringschnait, Ochsenhausen, Waldsee, Weingarten, Ravensburg, Füramoos, Reinstetten, Maselheim, Heggbach, Gutenzell, Ulm ... Die wohl wertvollste Urkunde zur Feststellung der Ursprungsorte der Sathmarer Schwaben ist die am 15. Juni 1723 im Auftrag des Grafen erfolgte Konskription der schwäbischen Siedler. In dieser Zusammenschreibung sind sowohl die Orte als auch die Herrschaften angegeben, aus denen die Siedler ausgewandert sind. (293 Siedler wanderten aus 129 Gemeinden aus, von denen 97 in Oberschwaben, 16 in Baden, 8 in Bayrisch-Schwaben, 2 in der Schweiz und 1 in Hohenzollern liegen. Die Zugehörigkeit von 5 Orten ist unbekannt.) |